Im Spätsommer 2009 habe ich ein neues Hobby entdeckt: Wakeboarden. Was ist das? Kurz gesagt: Snowboard auf dem Wasser. Am Tunisee (ganz in meiner Nähe, direkt an der Autobahnausfahrt Freiburg-Nord) ist eine Wasserskianlage aufgebaut worden. Das ähnelt stark einem Skilift, nur dass das Kabel über 5 Umlenkpylons waagrecht und auf dem Wasser verläuft. Geschwindigkeit ca. 3o km/h. Schön dass man kein lautes & benzinverschwendendes Boot braucht, und statt der Heckwelle hat man genügend andere Herausforderungen.
Angefangen habe ich mit Wasserski, wurde dann aber vom Wakeboard verlockt. Das erste Haupthindernis war der Sprungsstart; nächstes Übungsziel war der “switch” (was der Snowboarder “fakie” nennt), dann Rampen, slider etc. Die artistischen Übungen sind nach oben offen, zum sog. "Raley” werde ich in diesem Leben nicht mehr kommen ;-). Aber es macht schon irre Spass über's Wasser zu fliegen!
Um hier noch was zum Sehen hineinzubringen: Myope/Hyperope haben es dabei schwer: eine meiner alten Sportbrillen liegt im See, bei einer anderen brach der Bügel. Wie ich höre, verliert man beim Aufschlag auch leicht Kontaktlinsen. Für Brillen gibt es gute Haltebänder, damit schwimmt auch die Brille. Inzwischen bin ich dazu übergegangen, ganz ohne Korrektion zu fahren: mit knapp 4 Dioptrien geht das noch, man wakeboarded eh nicht besser wenn man schärfer sieht, lieber nach Gefühl fahren.